Geld sparen im Urlaub dank mobilem Internet

Heutzutage ist man mit seinem Smartphone oder seinem Tablet nahezu ständig online. Man hat sich daran gewöhnt schnell mal bei google maps zu schauen, welcher Weg der  kürzeste ist oder seine Emails zu checken. Wenn man im Ausland im Urlaub ist, ist plötzlich Funkstille. Schließlich kostet das Daten Roaming viel Geld und die Datenmengen sind beschränkt. Angenehmen Service bot diesen Sommer das Angebot der Deutschen Telekom für Ihre Kunden zwischen Juli und September eine ganze Woche kostenlos im Ausland zu surfen. Inklusive waren 150 MB Datenvolumen zu gewohnter Geschwindigkeit und darüberhinaus gedrosseltes Internet bis zum Ablauf der Woche. Dieses Angebot endet heute. Doch auch das Angebot der Telekom reichte nicht aus, um z. B. jeden Abend die Tagesschau im Stream anzuschauen oder gar mit google maps durch Italien oder Spanien zu navigieren. Auch wer in dem Zeitraum länger als eine Woche im Ausland weilte, muss spätestens nach einer Woche auf die kostenpflichtigen Angebote zurückgreifen. Bei der Telekom hätte eine weitere Woche 14,95 € gekostet oder ein Tagespass M mit 50 MB Inklusivvolumen für 2,95 €.  Große Freude beim Surfen kommt da natürlich nicht auf. Nun kann man um ein paar Emails zu verschicken oder bei Facebook Bilder hochzuladen natürlich auf die kostenlosen WLAN Angebote in der Gastronomie zurückgreifen. Aber bequem ist auch das nicht. Am besten ist es wenn man ein zweites Smartphone oder gar ein Tablet, also z.B. ein iPad sein Eigen nennt. Hat man beispielsweise ein iPad, welches auch einen SIM Karten Schacht hat (iPad 3G), kann man im Ausland bequem eine lokale Prepaid Karte in das iPad stecken und schon ist man zu „Normal“-Konditionen im Internet surfen oder das iPad gleich als Navigationssystem nutzen. So spart man auch noch beim Mietwagen das Geld fürs Navi. Am Besten geht man vor Ort mit seinem Tablet in einen Mediamarkt oder etwas vergleichbares und kauft sich eine Karte. Lässt diese direkt einstecken und schon ist man wieder online.

In Italien kann man so z.B. mit einer Vodafone Prepaid-Karte für 20 Euro einen ganzen Monat lang 5GB (=5000 MB) versurfen. Das reicht locker um 2 Wochen mit dem Mietwagen durch die Gegend zu navigieren und zwischendurch die Emails zu checken – so oft man will.

Hier eine kleine Auswahl von Anbietern für Europa

Niederlande

Um in den Niederlanden günstig mobil zu surfen können Sie Vodafone, KPNT-Mobile oder z.B. Telfort nutzen.

Italien

Neben Vodafone gibt es in Italien auch noch Wind, Tre und natürlich Telecom Italia

Frankreich

Anbieter für mobiles Internet in Frankreich: Afonemobile, Bouygues, SFR, Orange

Spanien

In Spanien oder auf den Balearen wie Mallorca oder Menorca können Sie mit folgenden Anbietern mobil surfen: Carrefour, Orange, Telefonica(Movistar), Vodafone und Yoigo

Schweden

In Schweden können Sie u.a. auf die folgenden Angebote zugreifen: Comviq, Telia, Tre, Tele 2 und Telenor  – die beste Netzabdeckung hat Telia.

Im Endeffekt ist es ganz einfach – in den Laden gehen, „Prepaid Internet“ sagen – und sich dann am besten gleich die SIM Karte einsetzen lassen und sich alles zeigen lassen. Normaler Weise ist es aber mit Karte reinstecken und PIN eingeben erledigt. Sollte das Internet mal weg sein – auch wenns blöd klingt – erstmal alles aus und wieder an. Wenns dann immernoch nicht wieder geht – Kundenservice.

Einschränkungen bei neuen Samsung Geräten

Im Zusammenhang mit diesem Thema ist mir vor 2 Tagen auch ein interessanter Artikel auf Spiegel Online aufgefallen. Demnach hat Samsung in allen seit Ende Juli 2013 hergestellten Modellen von Galaxy S3, Galaxy Note 2, Galaxy S4, Galaxy S4 mini eine Regionalsperre eingefügt. Diese verhindert, dass z.B. in Europa verkaufte Geräte mit SIM Karte von Anbietern in Amerika oder Asien funktionieren. Eine ähnliche Sperre gab es auch bei den Regionalcodes der DVD Player. Das bedeutet, dass die oben beschrieben Möglichkeiten mit diesen Handys und Tablets zwar in europäischen Ländern funktionieren, bei Reisen auf andere Kontinente aber nicht mehr. Ziel dieser Beschränkung kann es eigentlich nur sein, Importe der Geräte Kontinentweise zu kontrollieren und ggfs. deutlich unterschiedlich zu bepreisen. Für Kunden bietet aber eben diese Einschränkung auf Reisen einen großen Nachteil. Für mich Grund genug um Samsung Geräte in Zukunft einen Bogen zu machen.